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<p>Liebe Genoss*innen,</p>
<p>ein Anstieg der Zahlen in Höhe von 75 % über einen Zeitraum von
sechs Jahren ist sicher kein freudiger Anlass. Vielleicht möchten
die USA-Kenner unter uns einen oder zwei Sätze zu dem Beitrag
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.latimes.com/local/lanow/la-me-homeless-how-we-got-here-20180201-story.html">http://www.latimes.com/local/lanow/la-me-homeless-how-we-got-here-20180201-story.html</a>
der Los Angeles Times sagen. Sicher, die Rahmenbedingungen dort
sind andere wie bei uns. Jedoch, wenn es um die Gründe für
Obdachlosigkeit geht, ist es unerheblich. Diesseits wie jenseits
des Atlantik die gleichen. Was im Beitrag mit <i>sheltered </i>angegeben
ist würde ich mit <i>wohnungslos </i>übersetzen, was mit <i>unsheltered
</i>angegeben ist mit <i>obdachlos.</i></p>
<p>Kann eine Nutzung von Leerstand, um nicht von Beschlagnahmung
reden zu müssen, ein Ausweg für die vorübergehende Unterbringung
wohnungssuchender Menschen sein? Spontan fallen mir mindestens
vier Objekte ein, die mindestens ein halbes Jahr leerstehen.
Vogteistraße/Ecke Plankgasse, Eigelstein 14, ehemaligen Büros der
KGAB, Eintrachtstraße/Ecke Viktoriastraße/Ursulastraße (ehemals
New Yorker Pizza). Was würde dagegen sprechen solche Objekte durch
die Stadt anmieten zu lassen, umzubauen zu Einfachunterkünften und
diese unterzuvermieten?<br>
<br>
Solidarische Grüße</p>
<p>Jürgen<br>
</p>
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