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<p>Liebe Genoss*innen,</p>
was die Veröffentlichung unter
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.jungewelt.de/artikel/313307.klare-kante-gegen-armut.html">https://www.jungewelt.de/artikel/313307.klare-kante-gegen-armut.html</a>
mit unserem Stadtbezirk zu tun hat? Zum einen, Akteure der Armuts-,
Hartz IV- und Sozialindustrie wie die <i>Kölner Tafel </i>oder die
<i>Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH </i>haben
ihre Niederlassungen in unseren Stadtbezirken. Zum anderen, viele
Einrichtungen der Obdach- und Wohnungslosenhilfe konzentrieren sich
im Innenstadtbereich. Man muss sich beispielsweise einfach nur mit
offenen Augen im direkten Umfeld des Hauptbahnhof, im Hauptbahnhof
selbst oder in den Einkaufsstraßen unserer Stadt bewegen.<br>
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Ich persönlich sehe keine Notwendigkeit dass wir für unseren OV
definieren müssen was unserem Verständnis nach <i>nachhaltige
Lösungen gegen Armut </i>sind. Dennoch schlage ich vor dass wir <i>Klare
Kante </i>zeigen und weniger reden. Damit meine ich dass wir
unmissverständlich nach außen tragen sollten dass unser OV auf der
Seite von Armut betroffenen Bürger*innen steht. Dazu gehört meinem
Verständnis nach auch dass wir die Ratsfraktion bitten <i>nachhaltige
Lösungen gegen Armut </i>zu unterstützen, jedoch davon abzusehen
wann immer es um <i>Arbeitsgelegenheiten mit
Mehraufwandsentschädigung, </i>auch bekannt unter den Pseudonymen
<i>1-Euro-Job, tagesstrukturierende Maßnahme, Integrationsjob. </i>Denn
diese sind alles, nur nicht nachhaltig.<br>
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Solidarische Grüße<br>
gez. Jürgen Helten<br>
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Mitglied im Vorstand des Ortsverband Innenstadt/Rodenkirchen
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